Im Konjunkturpaket II hat die Stadt Spalt im letzten Jahr die energetische Sanierung der Grund- und Hauptschule angemeldet. Mit Genehmigung der Regierung von Mittelfranken können die Maßnahmen im Förderprogramm durchgeführt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 490.000 Euro. Die Förderung beträgt 441.000 Euro und hat somit eine Förderquote von 90 %. Derzeit sind die Hälfte der Kosten verbaut. Auch zahlreiche einheimische Firmen haben in der öffentlichen Ausschreibung Aufträge erhalten können. Die Maßnahmen belaufen sich auf die Fassadendämmung mit Erneuerung der Fenster und Sonnenschutz, Wärmedämmung im Altbau sowie die Sanierung der Dachhaut und der Außenwandabdichtung des Altbaus. Damit konnten Maßnahmen, die die Stadt Spalt im Bauprogramm der nächsten Jahre vorgesehen hatte, vorgezogen werden und mit hoher Förderung zugunsten der Stadt Spalt umgesetzt werden. Mit den Bereichen Altbau und Neubau können damit die restlichen zwei Schultrakte im Außenbereich saniert werden. Vor einigen Jahren erfolgte die Sanierung des Anbaus und der Turnhalle. Die Arbeiten sollen bis zum neuen Schuljahr weitestgehend abgeschlossen werden. Derzeit sind die Maßnahmen in vollem Gange: ohne nennenswerte zeitlichen Verzögerungen oder unerwartete Kostensteigerungen. Dies wurde bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Udo Weingart und Stadtkämmerer Robert Nolte deutlich. Was den Altbau aus dem Jahre 1928 anbetrifft, konnte Architekt Klaus Damovsky beiden Herren eine Nachricht übermitteln ließ, die beide aufatmen ließ: "Die Wände sind dicht und sie bleiben es auch". Damit waren die Kellerwände gemeint, die vor den Baumaßnahmen eine lange Zeit für ein kontinuierliches Feuchtigkeitsproblem gesorgt hatten. Das hat sich nun dank Grundsanierung und Entwässerung erledigt. "Nun sind die Keller auch wieder als Lagerräumlichkeiten effektiv nutzbar", zeigte sich Weingart erleichtert. Derzeit ist man beim Altbau mit der Wärmedämmung beschäftigt. Auch für eine neue Biberschwanzdachdeckung ist bereits gesorgt. Verzögert wurden die Arbeiten allerdings durch die Regenfälle im Mai. "Aber wir holen wieder auf", zeigte sich Damovsky zuversichtlich. Ende August soll die in den Pfingstferien begonnen Gesamtmaßnahme vollendet sein. Beim Neubau aus dem Jahre 1975 hat der Einbau der neuen Fenster bereits in den Pfingstferien selbst stattgefunden, die Sanierungsarbeiten in den Klassenzimmern sind ebenso bereits vollzogen. Derzeit wird an dem Gebäude eifrig gespachtelt und verputzt, Außenanstrich und Dämmung der Zimmer soll in den Sommerferien erfolgen. Ein weiteres Maßnahmenpaket im Konjunkturprogramm II ist die Auswechslung der alten Fenster im städtischen Kindergarten. Auch hier erfolgen energetische Maßnahmen mit einer hohen Förderquote von 90 %. Dadurch verringern sich die Energiekosten in der Zukunft sowohl im Kindergarten als auch in der Schule.
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