Im 12. Jahrhundert als Kirche des Chorherrenstiftes St. Emmeram erbaut, das seinerseits aus einem karolingischen und von Regensburg aus gegründeten Benediktiner-Kloster St. Salvator hervorgegangen ist. Ursprünglich eine romanische Basilika, die im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach umgebaut, eingewölbt und dem barocken Zeitgeist angepasst wurde; von der Krypta unter dem Chor ist nur noch die Apsis mit romanischen Säulen und Kapitellen erhalten. Erst 1880 wurde der Lettner (Trennwand zum Chorraum) beseitigt; am Beginn des Chores die Spalatin-Madonna, die 1519 als Geschenk Georg Spalatins aus der Wittenberger Heiltums-Sammlung in die Kirche kam; Generalsanierung 1976 bis 1982.
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