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Aktuelles

Cittaslow Tagung in Maikammer

Zweimal im Jahr treffen sich die Vertreter des Cittaslow Netzwerkes zu einer zweitägigen Tagung. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland waren diesmal zu Gast in Maikammer.
 
Im Vordergrund stand das Thema „Biologische Vielfalt“ und wie diese in den Gemeinden umgesetzt werden kann.
 
Inzwischen sind 21 Städte und Gemeinden Mitglied in dem Kreis Cittaslow. Städte, die der internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte Cittaslow angehören haben sich Ziele gesetzt. Charakteristische Stadtstrukturen zu erhalten, nachhaltige Umweltpolitik zu beachten, Kultur und Tradition zu fördern, typische Kulturlandschaften zu erhalten und zu schützen, regionaltypische Produkte, regionale Märkte und die Bewusstseinsbildung für Geschmack und Identität zu fördern.
 
Traditionen zu begleiten und Innovationen aufgeschlossen zu sein. Diese Zielsetzungen wurde auf der neuen Internetseite www.cittaslow.de neu dargestellt. Alle Mitgliedsstädte sind auf der Plattform enthalten und selbstverständlich auch auf Iphone und Smartphone abrufbar.
 
Die Federführung hat die Stadt Deidesheim mit dem Präsidenten des deutschen Cittaslow-Netzwerkes, Bürgermeister Manfred Dörr.
 
„Sie alle wollen sowohl hinsichtlich der Ortsentwicklung als auch des Tourismus auf Qualität statt Quantität setzen und auf den Massentourismus verzichten“. Die Einheimischen und die Touristen sollen sich gleichermaßen wohl fühlen, so Manfred Dörr.
 
Rund 20 Vertreter aus 15 Städten waren in Maikammer, Rheinland-Pfalz, zu Gast.
 
„Solche Treffen zeigen immer wieder, wie viele gemeinsame, aber auch unterschiedliche Themen die Städte und Gemeinden erarbeiten“, fasst Manfred Dörr nach 2 Tagen intensiven Austausches zusammen.
 
„Wir alle profitieren von dem Netzwerk“, sagte Gastgeber und Maikammers Ortsbürgermeister Karl Schäfer. Ideen müssten nicht neu erfunden werden, jede Kommune könne das passende für sich nutzen. Denn alle Gemeinden stünden vor den gleichen Herausforderungen wie etwa Barrierefreiheit, Digitalisierung oder dem Erhalt der Ortsstrukturen. Touristen suchen ihre Reiseziele teilweise auch anhand von Zertifizierungen, wie gerade Cittaslow, aus. Wichtig aber sind die Inhalte für die Bürger und die im Ort Lebenden.
 
Entsprechend dem Schwerpunktthema dieser Herbsttagung ist die Biodiversität, mit der die  Gemeinde Maikammer mit dem „Eh-da Projekt“ auf dem richtigen Weg ist.  Bei dem Projekt werden Streuobstwiesen und andere Grünflächen wieder hergerichtet bzw. angelegt, um die Artenvielfalt zu stärken, z.B. den Bienen Lebensräume zu schaffen.
 
Aktuell steht die Gemeinde in Gesprächen mit Schafhaltung, weil sie die Flächen zwischen Weinanbaugebiet und Pfälzer Wald von den Tieren beweiden lassen möchte. Blühwiesen und die Akzeptanz der Artenvielfalt sind kleine Schritte die besprochen wurden.
 
Ein weiterer Punkt war die Rezertifizierung. Alle fünf Jahre soll neu geprüft werden, ob eine Cittaslow-Gemeinde das Leitbild noch immer verbreitet und ihre Projekte danach ausrichtet.
 
Nächstes Jahr werden mit Schwetzingen und Bad Wimpfen voraussichtlich zwei weitere Städte dazu stoßen, teilte Herr Dörr mit.
 
Interessiert an einer Aufnahme in die Vereinigung seien Homberg, (Efze) in Hessen, und Selfkant im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien. Ob sie aufgenommen werden, entscheidet die Bewertungsstelle.
 
Maikammer ist ein Ort mitten im Weinanbaugebiet der Pfalz. Historische Gegebenheiten geprägt von Winzern zeigt es eine ländliche Struktur, die von den Städten Ludwighafen und Karlsruhe schon beeinflusst wird. Hier zeigt sich die Vergleichbarkeit mit der Stadt Spalt und den Einflüssen des Ballungsraumes Nürnberg-Erlangen-Fürth.

Udo Weingart
1. Bürgermeister

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