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Altstadt

Eine Hopfenstadt mit Herz

Eine über zwölfhundert-jährige Geschichte prägt das Leben in der Hopfenmetropole Frankens. Traditionsbewusstsein, altes Gemäuer und eindrucksvolle Fachwerkbauten vermitteln historisches Flair. Im Heimatmuseum, den Handwerkerstuben und dem Feuerwehrmuseum wird die Stadtgeschichte lebendig. Um die Stadt erstreckt sich eine uralte Kulturlandschaft mit Obst- und Hopfengärten. Die Gründung der Stadt geht auf eine Benediktinerabtei um das Jahr 800 zurück. Von der bewegten Geschichte zeugen noch heute historische Türme und Tore der Stadt. Erkunden Sie die historische Altstadt mit unseren Stadtführungen.

Altstadtrundgang

Kornhaus

Das Kornhaus, 36 m lang, 13m breit und 20 m hoch, wurde 1457 als Zehentstadel der Fürstbischöfe von Eichstätt, den Landesherren der Stadt, errichtet. Es ist das stattlichste und originellste profane Gebäude der Stadt, ja der gesamten Region. Das Fachwerk und die Innenkonstruktion sind imposant. Ein "gar mächtiger Wald" sei zum Bau nötig gewesen, schreibt ein Chronist. Seit 1862 im Besitz der Stadt, wurde es von 1897 bis 1984 als Hopfenlager und Hopfensignierhalle genutzt.

"Es braut sich was zusammen..."
Auf 1200 qm erleben sie die Welt des Hopfens und des Bieres. Ein 600 Jahre altes Haus wird interaktiv und modern gestaltet. Ein einzigartiges Erlebnis für jeden Besucher!

Heute sind im Kornhaus das Museum HopfenBierGut und die Tourist-Information untergebracht.

Rathaus & Kindergarten

Nach Plänen des Eichstätter Hofbaumeisters Gabriel de Gabrieli in den Jahren 1751 bis 1756 als Dekanatshof erbaut; 1818 bis 1932 beherbergte das barocke Palais das Rent- und Finanzamt Spalt; seit 1933 Rathaus.

Das ehemalige Doppelkanonikatshaus wurde 1753 bis 1756 als Refektorium der vereinigten Chorherrenstifte St. Nikolaus und Emmeram gebaut; nach der Säkularisation Knaben- und Mädchenschule; bis 1981 Kloster der Armen Schulschwestern; heute Städt. Kindergarten.

Rathaus der Stadt Spalt

St. Nikolaus

In den Jahren 1302 bis 1313 für das 1294 neu gegründete Chorherrenstift St. Nikolaus erbaut; die Stifter, der Nürnberger Burggraf Konrad II. der Fromme (+ 1314) und seine Gemahlin Agnes von Hohenlohe (+ 1319) liegen hier bestattet; im Barock völliger Neubau (1767 bis 1771) unter dem Deutschordensbaumeister Matthias Binder aus Ellingen; 1806 bis 1863 geschlossen. Auf Betreiben des Stadtpfarrers Fuchs vom Königreich Bayern an die Stadt Spalt zurückgegeben, die seither die Baulast trägt; 1962 bis 1966 gründlich renoviert; Freskomalereien des Münchner Hofmalers Franz Kürzinger; reicher Stuck der Wessobrunner Schule; an der ehemaligen Friedhofsmauer 24 sehenswerte Grabdenkmäler; der Epitaph Nr. 11 zeigt den Stiftsdekan Wolfgang Agricola, der die erste Spalter Chronik verfasst hat.

St.Nikolaus Kirche

St. Emmeram

Im 12. Jahrhundert als Kirche des Chorherrenstiftes St. Emmeram erbaut, das seinerseits aus einem karolingischen und von Regensburg aus gegründeten Benediktiner-Kloster St. Salvator hervorgegangen ist. Ursprünglich eine romanische Basilika, die im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach umgebaut, eingewölbt und dem barocken Zeitgeist angepasst wurde; von der Krypta unter dem Chor ist nur noch die Apsis mit romanischen Säulen und Kapitellen erhalten. Erst 1880 wurde der Lettner (Trennwand zum Chorraum) beseitigt; am Beginn des Chores die Spalatin-Madonna, die 1519 als Geschenk Georg Spalatins aus der Wittenberger Heiltums-Sammlung in die Kirche kam; Generalsanierung 1976 bis 1982.

Pfarrkirche St. Emmeram Innenansicht
Pfarrkirche St. Emmeram Innenansicht
Pfarrkirche St. Emmeram Innenansicht

Katholischer Pfarrhof & Torturm

Ehemaliges Kastnerhaus, 1738 durch Moritz Pedetti im Barockstil umgebaut; seit 1812 Pfarrhof; beachtliche Stuckdecken im ersten Stock. 1422 unter Fürstbischof Johann II. von Heideck erbaut; seit 1763 bewohnbar; ab 1821 im Eigentum der Stadt; 1974 renoviert. Heute als Handwerkerstuben genutzt.

Oberer Torturm
Oberer Torturm
Katholisches Pfarrhaus in Spalt

Schlenzgerhaus, Reifenturm

Bizarr-romantisches Fachwerkhaus, dessen westliche Mauer identisch mit der Stadtmauer ist; dort ist noch ein zugemauertes gotisches Spitzbogentor zu erkennen, das wohl den Rittern der Oppurch (im Bereich des Hans-Gruber-Kellers zu suchen) als Zugang zur Stadt diente. Der Reifenturm wurde unter Bischof Johann von Aich 1446 erbaut.

Reifenturm
Schlenzger-Haus

Hopfengut

Hopfengut "Mühlreisig"
Erwähnenswert sind ferner alle Hopfenhäuser, oftmals mit gebrochenen Steilsatteldächern, mächtigen Fachwerkgiebeln und bis zu sechs Dachgeschossen; der in Spalt gepflegte Hopfenbau forderte großes Dachvolumen zum Trocknen und Lagern des Hopfens, der Spalts wichtigstes Handelsgut war. So haben der Hopfen und seine Besonderheiten Stadtbild und Landschaft bis heute geprägt. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist das Hopfengut Mühlreisig an der Staatsstraße nach Wassermungenau, das bereits 1746 fertiggestellt worden ist.

Mühlreisighaus

Schäfers-Turm, Stadtmühle

Als Eckturm der Stadtbefestigung (komplett wohl Mitte 15. Jh.) in der ersten Hälfte des 14. Jh. errichtet. Mit Restteilen und Wappensteinen des früheren Nürnberger Tores (Unteres Tor).

Schäferturm
Schäferturm
Altstadt Stadtmühle - Wappenstein
Altstadt Stadtmühle - Wappenstein

Zollhäuschen, Dr. Herkules-Turm

Das Zollhäuschen ist ein Erdgeschossiger Bau des 18. Jh. mit Fachwerkgiebel; im Anschluss daran erhaltenes Stadtmauerstück mit Wehrgang.

Der Dr. Herkules-Turm wurde ca. 1350 errichtet, Spitzhelm im Satteldach 1862. Namensgebung durch Bewohner. Der Stadt und Landphysikus Dr. Timotheus Herkules, Mitglied der Akademie zu Paris, gestorben am 30.08.1802 zu Spalt, hat hier mehrere Jahre mit seiner Familie gewohnt. Er war ein Sonderling und führte ein ärmliches Leben.

Zollhäuschen
Zollhäuschen
Dr.-Herkules-Turm
Dr.-Herkules-Turm

Spalatin- & Fachwerkhaus

Hier handelt es sich um ein weiteres Beispiel eines Halbhauses (s. Schlenzgerhaus!), das um 1800 auf die aus dem 14. Jahrhundert stammende Stadtmauer gesetzt wurde. Bedingt durch diese Bauweise wurden so einige Teile der zum großen Teil in der Höhe reduzierten oder verschwundenen Stadtmauer erhalten.

Spalatinhaus in Spalt

Drechslerturm & Diebsturm

Benannt nach der Tatsache, dass hier lange Zeit Drechsler ihr Handwerk ausgeübt haben.

Befestigungsturm des 14. Jahrhunderts; bis herauf ins 20. Jahrhundert als Gefängnisturm in Verwendung; die Insassen wurden zuletzt mit dem "Schub" in die JVA nach Roth verbracht; heute wird der Turm unter dem Titel "Heimatstuben" als kleine volkskundliche Sammlung vom Heimatverein genutzt.

Drechslerturm
Drechslerturm
Diebsturm
Diebsturm

Altes Rathaus & Evangel. Kirche

Erbaut 1524; 1753 Einbau einer Wohnung für den Gerichtsschreiber; 1816 städtisch geworden; bis 1933 Rathaus; danach Feuerwehrhaus; heute beherbergt das stolze Anwesen u. a. eine feuerwehr-historische Sammlung.

Evang.-Luth. Christophorus-Kirche
Die im neugotischen Stil aus heimischem Sandstein errichtete Kirche war ursprünglich als Kapelle mit einem Dachreiter-Türmchen konzipiert. Aus statischen Gründen und wegen des Wunsches der Kirchengemeinde, mehrere Glocken aufhängen zu können, wurde beim Bau im Jahre 1895 dann doch ein Turm im Süden vor das Kirchenschiff gesetzt. Der zentrale Mittelgang führt über zwei Kalksteinstufen direkt zum neugotischen Altar. Angegliedert an die neugotische Kanzel blickt von einem Wandsockel Christophorus mit dem Jesuskind in den Raum. Er ist seit dem 100 jährigen Kirchenjubiläum der Kirchenpatron. Für seinen Namen entschied sich der Kirchenvorstand, weil seit der Nachkriegszeit im Turm eine Glocke aus der Christophorus-Kirche Breslau hängt.

Altes Rathaus
Altes Rathaus
Evangelische Kirche
Evangelische Kirche

Friedhofskirche

Den Heiligen Johannes Bapt., Stephan und Sebastian geweiht; 1715 bis 1717 barocker Umbau; beachtenswerte, steinerne Außenkanzel, von der aus am Johanni-Tag anlässlich einer Votivprozession regelmäßig gepredigt wird. Predigt und Prozession stehen in Zusammenhang mit der Belagerung Spalts im Jahre 1450; die Nürnberger Landsknechte sollen ihr Lager dort aufgeschlagen haben, wo später (1556) der neue Friedhof angelegt wurde. Die Belagerung wurde am Johanni-Tag durch die Reiterei des Ansbacher Markgrafen Albrecht Achilles beendet; seit 1950 wird dieser Errettung aus Feindesnot alle fünf Jahre auch mit einem Festspiel "Die Nürnberger Reis" gedach.

St. Johannis Friedhofskirche
St. Johannis Friedhofskirche
  • Tourist-Info Spalt
  • Gabrieliplatz 1
  • 91174 Spalt
  • 0049 9175 7965-50
  • 0049 9175 7965-51
  • 0049 9175 7965-950
  • 0049 9175 7965-951
  • E-Mail schreiben
  • Öffnungszeiten Museum HopfenBierGut & Tourist-Information
  • ganzjährig Dienstag - Sonntag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr Feiertags geöffnet
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  • lediglich an den Feiertagen Neujahr, Heilig-Drei-König, Karfreitag, Allerheiligen,
    Heiligabend, am 1. und am 2. Weihnachtsfeiertag sowie Silvester geschlossen.